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Die Grundmasse,
das Tadelaktpulver, ist hell gräulich und kann mit Farbpigmenten
beliebig gefärbt werden. Es können die unterschiedlichsten
Farbnuancen und damit auch verschiedene Stimmungen erzeugt werden.
Der Tadelakt
wird auf einen mineralischen Untergrund (etwa Beton, Kalkputz,
Zementputz oder Lehmkalkputz) aufgebracht, geglättet und
anschliessend, sobald das Material die Konsistenz von Knete
erreicht hat, mit einem Halbedelstein in kleinen, kreisenden Bewegungen
verrieben. Dadurch werden die Poren geschlossen und der Putz wird
wasserdicht. Ausserdem fängt der Tadelakt bei mehrmaligem
„polieren“ mit dem Stein an zu glänzen. Während der Putz noch in
der Carbonisationsphase ist, wird eine Seife aus schwarzen Oliven
aufgetragen, die mit dem Kalk zu einer alkalischen
Seifenlaugen-Schutzschicht reagiert (hydrophobiert). Kleinste Poren
werden geschlossen und der Tadelakt erhält noch mehr Glanz.
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Der
Tadelakt-Verputz eignet sich wegen seiner Wasserfestigkeit
insbesondere im Nassbereich (Bad) als Alternative zu Fliesen, wobei
auch die negativen Eigenschaften der Fugen entfallen
(beispielsweise Schimmelbildung). Zudem ist das Material leicht zu
reinigen. Mit Wasser abspritzen und mit einem Fenstergummi abziehen
genügt, da an der extrem glatten Oberfläche kein Schmutz richtig haftet.
Tadelakt ist zwar wasserfest, dennoch aber diffusionsoffen, d.h. er
schliesst nicht gegenüber Luftfeuchtigkeit ab.
Auf welche Untergründe kann Tadelakt
aufgebracht werden?
Welche
Möglichkeiten gibt es bei der Farbgestaltung?
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